Manufaktur

by Elegance Wheels

Der Guss

Bei einer Temperatur von 700° C werden Aluminium-Legierungen in Formen gegosssen, die bereits alle konstruktionsbedingten Profile und Hohlräume des erwünschten Designs enthalten. Darin entsteht ein Rohling von hoher Festigkeit, der im Anschluss durch verschiedene Verfahren geformt werden kann.

Beim Schwerkraftgießen, sorgt die Schwerkraft dafür, dass die Stahlform durch das flüssige Metall ausgefüllt wird.
Beim Niederdruckguss, wird das Metall bei etwa 700° C mit einem Druck von ca. 1,2 Bar von unten in die Form gebracht.

Dieser Prozess wird überwiegend in der Produktion von eisenfreien Materialien und Legierungen verwendet, da es hohe Festigkeiten und Gewichtsvorteile ermöglicht. Für die Räderherstellung mit Aluminium- und Magnesium-Legierungen eignet sich dieses Verfahren besonders gut. Das Ergebnis dieses Gusverfahrens ist eine nahtlose, fehlerfreie und kompakte Struktur der ungeschliffenen Felge.

Aluminium zur Verarbeitung

 

FLOWFORMING TECHNIK


Die Technik beginnt nach dem Gießen des Oberflächenrohlings mit hochwertigsten Materialien.
Dieser wird auf eine rotierende Form gesteckt und bei Rotation gleichmäßig erhitzt.


Beim Erhitzen kommen die Spinningrollen ins Spiel und “formen” den erhitzten Rohling gleichmäßig und präzise zu seiner Endform.

Beim “Spinning” wird das Material gezogen, komprimiert, verdichtet und erhält seine volle Stärke.
Durch das FLOWFORMING werden Lufteinschlüsse im Material unterbunden, Lunker und ähnliche Fehler merklich minimiert und die Felge deutlich belastbarer gemacht.

SCHRITT 1: Ein speziell entworfener Aluminiumguss wird erstellt

SCHRITT 2 : Mit hoher Geschwindigkeit wird das Rad erhitzt um das Material zu dehnen.

SCHRITT 3 : Die Walzen drücken das Rad auf die erforderliche Breite.

SCHRITT 4 : Das Aluminium wird verstärkt, wodurch das Rad eine höhere Aufpralltoleranz erhält.

Das Schmieden

Auch bei „Schmiedefelgen“ wird zunächst ein Rohling gegossen, allerdings aus einer speziellen Legierung. Vor dem endgültigen Erkalten werden „Schmiederäder“ allerdings noch von hydraulischen Pressen bearbeitet und so stufenweise in die gewünschte Form gebracht. Dieses „In Form bringen“ versteht als „schmieden“.

Dadurch erhalten die Räder ihre ganz spezifischen Eigenschaften. Im Vergleich zu einer „normalen“ Felge ist eine „Schmiedefelge“ sehr viel fester und belastbarer, weil das Aluminium beim Schmiedevorgang stark verdichtet und außerdem der Gefügeverlauf des Materials nicht unterbrochen wird.

Ein erfreulicher Nebeneffekt stellt das zumeist niedrigere Eigengewicht der „Schmiedefelgen“ dar, da mit diesen die gleiche Festigkeit bei geringerer Wandstärke erreicht werden kann.
Auch die Oberflächenbeschaffenheit ist hochwertiger als bei einer „Gussfelge“, da Poren und Materialeinschlüsse fehlen.

 

Bearbeiteter Rohling mit Rohmaterial
Lochkreisbearbeitung
Felgenbearbeitung